Radfahren in Polen: Masuren, Ostsee und historische Städte

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Ein Höhepunkt einer Radreise durch Polen ist eine Tour entlang der nördlich gelegenen Masurischen Seenplatte. In Masuren gibt es zahlreiche Nationalparks, in denen viele Tierarten ein Refugium gefunden haben. In Westpolen kommen Waldfreunde und alle, die abseits der Touristenströme reisen möchten, auf ihre Kosten. Die polnische Ostsee hat sich in den vergangenen Jahren auch für viele Westeuropäer zu einem beliebten Urlaubsziel entwickelt. Gut sanierte, geschichtsträchtige Altstädte können Sie in Krakau, Danzig, Posen, Breslau oder Warschau besichtigen.

Die Situation für Radfahrer verbessert sich seit einigen Jahren immer mehr, sowohl im Straßenverkehr erhalten sie mehr Rechte und auch neue Radwege befinden sich im Entstehen. Einer der Fernradwege ist der von Holland nach Polen und weiter führende „R1“, der auf 675 km bis an die russische Grenze geht. Dieser bringt Sie durch kaum touristisch erschlossene Gebiete und zu den Flüssen Weichsel, Netze und Warthe.

Der polnische Ostseeküstenradweg R10 führt sie entlang zahlreicher Leuchttürme an der Küste zu vielen reizvollen Sehenswürdigkeiten, wie der Wanderdüne Leba, der Halbinsel Wolin oder zum Nationalpark Slowinski. Beachten Sie jedoch, dass die Wege teils etwas sandig und somit nicht für jeden leicht befahrbar sind.

Etwa ab Ostern beginnt in Polen die Radsaison. Der Sommer kann von Juni bis August recht heiß werden, wenn das Thermometer die 30°-Grenze überschreitet. Ein eindrucksvolles Schauspiel bietet sich von September bis Oktober in den Bergen, wenn die Laubwälder in herbstlichen Farben erstrahlen.

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07.08.2015