Radtouren in den USA und Kanada: unendliche Möglichkeiten

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Die USA und Kanada sind für viele Menschen Sehnsuchtsländer, da sie endlose Weite, eindrucksvolle Nationalparks und ungezähmte Natur versprechen.  Für Radfahrer sind die Möglichkeiten auf diesem riesigen Kontinent nahezu grenzenlos. Daher beschränken wir uns in unseren Empfehlungen auf ein paar Regionen und Klimahinweise.

Insbesondere an der Westküste, im mittleren Westen und an der Ostküste können Sie oft Radreiseangebote vorfinden. Glücklicherweise investiert die US-Regierung in den vergangenen Jahren jährlich hunderte Millionen US-Dollar in gute Radwege, was den neuen Stellenwert des Radfahrens zeigt.

Ein Sonderfall ist der nördlichste und größte Bundesstaat Alaska, wo Sie zumeist auf wenig befahrenen Straßen radeln können. Die Region ist sehr bergig und sticht gleich mit sieben Nationalparks hervor, in denen Sie auch Mountainbike-Touren buchen können. Überraschenderweise sind in Zentral- und Südalaska im Hochsommer Temperaturen bis zu 30°C nicht unüblich, wobei diese nachts stark zurückgehen.

In Kanada leben die meisten Einwohner nahe der Grenze zu den USA. In den klimatisch wesentlich kälteren Gegenden leben wenige Tausend Menschen, die vorrangig von den Ureinwohnern abstammen.

Für Genussradler empfiehlt sich eine Reise nach Prince Edward Island – einer Insel in Ostkanada. Um die Region Quebec kennen zu lernen, können Sie auf der Route Verte die Metropolen und den St. Lorenz-Strom erkunden. Ein besonderes Erlebnis ist z.B. der Kettle Valley Rail Trail, der Ihnen in British Columbia auf einer alten Eisenbahntrasse einmalige Aussichten bietet. Mountainbiker kommen hingegen auf Routen im Kananaskis Country und anderen Nationalparks auf ihre Kosten.

Im Norden der USA und im Süden Kanadas können Sie am besten in der Zeit von Mai bis September radeln – in den südlichen USA ist sogar im Winter gutes Fahrradwetter vorherrschend.

AlaskaMonument ValleyQuebecRocky Mountains

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07.08.2015